Am 14. August 2026 findet im Info-Pavillon denk.mal Hannoverscher Bahnhof die Veranstaltung „Wie lange werden wir hier sein?“ – Deportationen nach Minsk 1941 statt. Diese Gedenkveranstaltung thematisiert die Deportation von Tausenden Jüdinnen und Juden aus dem Deutschen Reich in das Ghetto Minsk im Herbst 1941. Die meisten dieser Menschen wurden in Minsk oder in der nahegelegenen Vernichtungsstätte Malyj Trostenez ermordet.
Die Veranstaltung zielt darauf ab, das Bewusstsein für die historischen Ereignisse und die damit verbundenen Schicksale zu schärfen. Sie bietet eine Plattform für Reflexion und Erinnerung an die Opfer des Holocausts. In einem geschützten Rahmen werden die Teilnehmer eingeladen, sich mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Auswirkungen der Deportationen zu diskutieren.
Diese Gedenkveranstaltung ist Teil eines größeren kulturellen Programms in Hamburg, das sich mit der Aufarbeitung der Geschichte und der Förderung des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus beschäftigt. Es ist wichtig, solche Themen im öffentlichen Diskurs zu halten, um das Bewusstsein für die Gefahren von Antisemitismus und Diskriminierung zu schärfen.
Die Veranstaltung ist für alle Interessierten zugänglich und bietet die Möglichkeit, sich aktiv mit der Geschichte auseinanderzusetzen und die Erinnerung an die Opfer lebendig zu halten.