Die Winterausstellung mit dem Titel „Am Grab des Heiligen – St.Gallen im 7. Jahrhundert“ findet vom 24. November 2026 bis zum 25. April 2027 im Barocksaal der Stiftsbibliothek St.Gallen statt. Diese Ausstellung bietet einen einzigartigen Einblick in die Anfänge der Stadt St.Gallen, die im Jahr 612 durch den irischen Mönch Gallus gegründet wurde.
Gallus errichtete eine erste Zelle mit einer Kapelle, und bald entwickelte sich eine Mönchsgemeinschaft. Das umliegende Areal wurde gerodet, was zur Entstehung einer weltlichen Siedlung führte. Nach dem Tod von Gallus um 640 blieb sein Grab ein bedeutender Anziehungspunkt, was zur Gründung des Klosters St.Gallen führte, das sich schnell zu einem der wichtigsten Klöster des Mittelalters entwickelte.
Die Ausstellung verbindet schriftliche Zeugnisse, die in der Stiftsbibliothek erhalten sind, mit archäologischen Funden aus den letzten Jahrzehnten. Besucher haben die Möglichkeit, mehr über die frühe Geschichte St.Gallens und die Entwicklung des Klosters zu erfahren. Diese Veranstaltung ist eine wertvolle Gelegenheit, die kulturelle und historische Bedeutung von St.Gallen im 7. Jahrhundert zu erkunden.